6+1 Tipps, wie Du mit Kindern zu Hause die Nerven behältst – COVID-19 Edition

Hey liebe Mamas und Papas, die Ihr auch plötzlich von zu Hause arbeiten oder überhaupt zu Hause bleiben müsst.

Jetzt, wo wir alle mehr oder weniger im selben Boot sitzen, möchte ich einige meiner Ideen und Vorschläge mit Euch teilen, wie Ihr besser mit Eurem Alltag zurechtkommt, vor allem wenn Ihr mit kleinen Leuten zusammen zu Hause bleiben müsst.

Das Folgende ist inspiriert von KonMari und Montessori, aber ich bin keine Erziehungsexpertin. Ich bin auch keine Heilige und nicht perfekt, und meine Kinder auch nicht. Während ich das hier am Küchentisch schreibe, kann ich meine 3- und 5-jährigen Söhne im Kinderzimmer spielen hören, wie sie flüstern, lachen und heimlich alles ausprobieren, was normalerweise nicht erlaubt ist 🙂

Was ich in den letzten Tagen selbst gelernt, aber auch in diversen Facebook-Gruppen, Chats und Messengern gelesen habe, fasse ich hier zusammen und ergänze es mit meinen eigenen Gedanken.

1. Als erstes, und extrem wichtig: Macht einen Tagesplan. Klingt langweilig, ich weiß. Aber wenn Ihr zur Arbeit geht und die Kleinen in die Kita oder Schule, habt Ihr alle normalerweise einen festen Ablaufplan. Darum gibt Euch ein Tagesplan ein bisschen Alltagsleben zurück. Außerdem „funktionieren“ Kinder viel besser, wenn sie wissen, was sie vom Tag erwarten können und was als nächstes zu erwarten ist.

  1. Zweitens, und eng verbunden mit Nummer 1: Denkt Euch Routinen aus, und haltet Euch daran. Einige Ideen:
    – aufstehen, Familienfrühstück, den Tagesplan besprechen
    – den täglichen Weg zur Kita/Schule imitieren, indem Ihr einen Spaziergang mach (wenn das möglich ist), oder eine kleine Tanzparty, oder eine kleine Sporteinheit.
    – feste Zeiten für Heimschule, Mahlzeiten, Hobbies, andere Aktivitäten, Schlafenszeit und vor allem Fernsehen. Das hält die Kids auch davon ab, Euch den ganzen Tag nach Fernsehen zu fragen.
    – wenn Ihr etwas versprecht, haltet Euch auch daran. Also vorher gut überlegen….

     

  2. Gebt Euren Kindern einen positiven Blickwinkel! Wir haben unseren Kindern erzählt, dass das eine tolle Zeit wird, in der wir viel gemeinsam machen werden und auch einige Projekte gemeinsam machen (wir haben dann erklärt, was ein Projekt ist). Dann haben wir uns als Familie zusammengesetzt und uns Projekte ausgedacht und sie aufgeschrieben. Wichtig dabei ist, dass Ihr auch aufschreibt, wer wann wad macht, und das in Euren Plan einarbeitet. Bei uns sind das unter anderen ein „Bienenzuhause“ zu bauen und einen kleinen Gemüsegarten im Topf anzulegen. Bei jemand anderem habe ich auch einen Wochenplan mit Tagesschwerpunkten gesehen: „Sporttag“, „Musiktag“, „Basteltag“ etc.
  3. Setzt Prioritäten, vor allem für die Dinge, die Euch geistig gesund halten. Macht Euch eine Liste der Dnge, die Ihr braucht: gesund essen, Bewegung, Schlaf, Zeit für Euch, Arbeit. Besprecht das mit Eurem Partner und den Kindern, und stellt sicher, dass Ihr Euch abwechselt oder Schichten übernehmt, um dafür Zeit zu haben. Vielleicht klappt es nicht immer im gewünschten Maß, aber ein Mindestmaß sollte sichergestellt sein. Auch für Euren Partner.
  4. Haltet Euer Zuhause so aufgeräumt wie möglich. Das heißt nicht, dass Ihr jetzt ein komplettes KonMari Aufräumfest machen sollt, sondern ordentlich auf dem Level, auf dem Ihr jetzt gerade seid. Viele Familien beschweren sich gerade, dass das Chaos sie verrückt macht.
    – besprecht mit der Familie, für wen welcher Bereich ordentlich sein muss.
    – bekennt Euch dazu, diese Bereiche ordentlich zu halten, indem Ihr alles wegräumt, nachdem Ihr es benutzt habt.
    – beauftragt die Kinder, als Ordnungspolizei zu fungieren und Euch ans Wegräumen zu erinnern. Dadurch fühlen sie sich verantwortlich, und Ihr könnt sie auch mal erinnern J
    -seid nachsichtig mit Euch – wenn Euer Gästezimmer immer chaotisch war, versucht jetzt nicht, es zusätzlich zu einem 8-Stunden-Arbeitstag, Wäsche, Kochen und Heimschule aufzuräumen. Hebt Euch das für später auf.
    – Bezieht Eure Kinder mit ein: Wenn Ihr saubermacht oder kocht, last sie mitmachen. Es muss ja nicht perfekt sein, Hauptsache, es ist erledigt. Lasst Kleinkinder einfach alles mit einem trockenen Lappen abwischen oder die Arbeitsfläche mit Spüli abwischen, bevor Ihr eslbst noch mal abwischt. Meine Kinder zB lieben den Staubsauger.
    – Es kann sehr helfen, wenn Ihr Euren Kindern ein bisschen helft. Anstatt sie anzuschreien, dass sie jetzt endlich ihre Zimmer aufräumen sollen, bietet Ihnen an, gemeinsam aufzuräumen. Spart jede Menge Nerven und Geschrei, und die Kinder machen es dann schneller. Oder Ihr macht ein Spiel draus: Wer hat sein Zimmer am schnellsten aufgeräumt?
  5. Rotiert das Spielzeug. Besonders für diejenigen, die mit dem Chaos durch zu viel Spielzeug überfordert sind: Nehmt die Hälfte der Spielsachen und packt sie außer Sichtweite. Lasst Eure Kinder mit dem Spielen, was noch draußen ist und nach einigen Tagen oder einer Woche könnt Ihr die Spielsachen austauschen. Das hält die Sache spannender für die Kinder und gibt Euch vielleicht ein bisschen mehr Zeit.
  6. Für die ganz Mutigen: Nehmt alle Spielsachen weg, und stellt Material zur Verfügung. Das kann Bastelmaterial sein, aber auch Schüsseln, trockene Linsen, Reis oder Pasta (wenn Ihr die derzeit den Kindern zu geben und anschließend das Chaos aufzuräumen bereit seid), alte Pappkartons, Handtücher, Laken etc. Eure Kinder werden Euch überraschen!

Ich hoffe, dass Euch das ein bisschen geholfen hat, den Alltag zu bewältigen. Falls Ihr zu Hause seid, nicht arbeiten müsst und tatsächlich gern jetzt ein KonMari Aufräumfest machen möchtet, kontaktiert mich gern – ich biete auch Online Sessions an!
Ich sende Euch ganz viel Kraft und Energie, von meinem Zuhause in Euers!

Susanne

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